Grenzinformationen Südamerika
(1999)

Alle Grenzübertritte erfolgten ohne "Carnet de Passages"!
Vereinfacht werden die Grenzübertritte wenn man nicht kurz vor "Feierabend" auftaucht und genügend Zeit mitbringt. (Morgenstund hat Gold im Mund!)
Grundsätzlich sollte man immer die höchste Anzahl der möglichen Aufenthaltstage beantragen!
Zum einen könnte es einem im Land besser gefallen als vermutet, oder es treten womöglich unvorhersehbare Probleme am Motorrad auf!!!
Das kann schon allein die Beschaffung eines banalen Ersatz- oder Verschleissteils sein, welches man bei uns an jeder Ecke bekommt.

Aktuelle Grenzinformationen erfahrt Ihr am besten von anderen Reisenden oder über diverse Foren!
(z.B. International bei H.U.B.B. oder national bei MRT)

Im Jahre 1999 waren alle Grenzübergänge ohne wirkliche Komplikationen zu bewältigen!!
Eine absolute Ausnahme war die Einreise per Flugzeug von Panama nach Kolumbien!

Grundsätzlich kann bei Einreisen per Flugzeug in eines der südamerikanischen Länder immer mal wieder ein "Carnet de Passages" verlangt werden

Panama nach Colombia
Wir fanden die Motorradverschiffungen nicht besonders vertrauenswürdig.
Es ist wohl möglich, die Motorräder auf einem Kokosnussboot über die San Blas Inseln nach Venezuela oder Kolumbien zu verschiffen!
Es gab im Mai 1999 keine offizielle (Fähr-)Verbindung nach Cartagena!!!
Wir haben unsere Motorräder lieber von Panama City nach Bogota geflogen!
Dafür mussten wir die Batterien abklemmen und haben ca. 2 Liter Benzin im Tank behalten!

GIRAG (Cargo Agency)
Telefon: 238 - 4326
am Tocumen - "Old Airport" - Cargo Terminal

Festpreis pro Motorrad: US-$250 (Panama - Bogota)
Mitarbeiter der Firma GIRAG haben uns auf kolumbianischer Seite bei der Zollabwicklung geholfen!

Einreise Kolumbien
Um die Motorräder aus dem Zoll zu bekommen mussten wir uns 2 Tage mit den Behörden "herumschlagen", da wir kein "Carnet de Passages" oder "Triptik" vorweisen konnten.
So mussten wir ein Formular kaufen, welches wir alleine nicht ausfüllen konnten.
Dafür gab es wiederum Leute, die das konnten.
Dieser "nette Mensch" verlangte dann einen horrenden Preis, letztendlich konnten wir ihn auf US $ 60 für beide Motorräder herunterhandeln!
Wir dachten es ginge auch ohne diesen "netten Menschen, aber die Abwicklung war 1999 so kompliziert, dass wir es auch mit Hilfe von 2 südamerikanischen Freunden nicht schafften!!

Im Nachinein würden wir immer wieder ohne "Carnet de Passages" einreisen, da dies auf Dauer doch unkomplizierter und billiger ist.